Kurzbeschreibung:
Kommunikation ist die Basis jeder Beziehung. Wenn wir nicht mehr miteinander reden, driften wir auseinander und verlieren uns unter Umständen ganz. Sich die Option eines Gesprächs vor Augen führen kann dies verhindern.
Konflikte haben einen ziemlich schlechten Ruf. Und wenn wir ehrlich sind: Die meisten von uns drücken sich davor wie vor dem Zahnarztbesuch.
Das Problem dabei: Solange wir Angst vor Konflikten haben und sie als Katastrophe betrachten, investieren wir viel mehr Energie ins Unter-den-Teppich-Kehren als darin, das Problem zu lösen und daran zu wachsen.
Das krampfhafte Vermeiden von Streit führt nämlich nicht, wie oft vermutet zu harmonischem Frieden. Im Gegenteil: Unter dem Teppich häuft sich das Konfliktpotential zu einem riesigen Berg an. Wir verfallen in eine „Wir-gegen-die“-Mentalität, mutieren zu Gedankenleser*innen („Ich weiß genau, was die jetzt wieder denkt!“) oder werden heimlich still und leise immer sturer (“Ich sag nichts, wenn sie das klären will soll sie sich gefälligst ändern!!!1!”).
Konflikte zu ignorieren ist also keine Schutzmaßnahme für Beziehungen. Es ist eher das stetige Füttern der inneren Monster, bis sie genug haben und sich auf eigene Faust den Weg nach draußen bahnen. In passiv-aggressiven Kommentaren. In Tränen über augenscheinliche “Kleinigkeiten” oder in unkontrollierten Wut-Vulkanausbrüchen, die mit ihrer Lava alle fruchtbaren Böden um sich herum unbrauchbar machen. Da haben wir die Katastrophe, die wir um jeden Preis vermeiden wollten.
Bevor wir also lernen können, wie wir bessere Krisengespräche führen, müssen wir uns erst einmal mit einer Sache anfreunden: Konflikte sind nicht das Ende der Welt, sondern die Voraussetzung für echte Verbindung. Ein Weg zum Ziel. Ein wichtiger Teil des menschlichen miteinanders.
Wir haben nahezu täglich mit Menschen zu tun. Jeder von uns hat eine andere Sicht auf die Welt, funktioniert ein bisschen anders und vertritt eigene Meinungen.
Das führt unvermeidlich dazu, dass wir Dinge unterschiedlich wahrnehmen – egal ob im Haushalt, bei der Arbeit, im Gespräch mit Nachbarn oder in Facebook-Kommentaren.
Doch genau dieses „Anderssehen“ kann unheimlich bereichernd sein.
Wir tragen oft Glaubenssätze oder Ansichten mit uns herum, die uns selbst gar nicht mehr so dienlich sind. Die Perspektiven anderer helfen uns dabei, eigene Denkmuster zu hinterfragen und Neues über uns und die Welt zu erfahren.
Nur weil eine Idee nicht in unser aktuelles Weltbild passt, ist sie nicht automatisch schlecht. Je offener wir neuen Ansätzen begegnen, desto mehr Lernchancen eröffnen sich uns und desto stärker werden unsere Beziehungen und unsere berufliche Entwicklung.
Ray Dalio beschreibt in seinem Buch „Die Prinzipien des Erfolgs“ dieses »Open-Mindedness« als eine der wichtigsten Eigenschaften überhaupt, um im Leben voranzukommen.
Je mehr wir bereit sind, unsere eigene Haltung zu hinterfragen und uns auf konstruktive Konflikte einzulassen, desto mehr wachsen wir aneinander.
Und wer über das eigene »Ich« noch hinausschaut, hilft damit am Ende sogar, seine Umgebung oder vielleicht sogar die Gesellschaft ein Stück besser zu machen.
Hier findest du Kommunikatios-Techniken, die dir dabei helfen, dieser Kriterium in Gespräch einzuhalten:
Mit dieser Technik gehst du sicher, dass du die Perspektive der anderen Person auch wirklich verstehst.
Bevor du in hitzigen Situationen etwas sagst, was du im Nachgang bereust, hilft es, dir diese innere Frage zu stellen.
Diese Fehler führen oft dazu, dass Gespräche nicht so laufen, wie wir es uns erhoffen oder sogar eskalieren:
Wir-gegen-die-Denken: Diese Einteilung in zwei Lager ist der Kern unserer größten persönlichen und gesellschaftlichen Konflikte. …
Wir glauben oft, dass wir recht haben und die andere Person nicht. Dieser Glaube ist aber Grundlage endloser zwischenmenschlicher Probleme! …
Kurzbeschreibung:
Kommunikation ist die Basis jeder Beziehung. Wenn wir nicht mehr miteinander reden, driften wir auseinander und verlieren uns unter Umständen ganz. Sich die Option eines Gesprächs vor Augen führen kann dies verhindern.
Kurzbeschreibung:
Jedes Gespräch besteht in Kern aus drei Ebenen: Rationalität, Emotionalität, Identität. Wenn wir verstehen, auf welcher Ebene wir gerade sprechen, können wir die andere Person besser verstehen und selbst besser ausdrücken, was wir brauchen.
Kurzbeschreibung:
Wir sammeln alle unterschiedliche Erfahrungen. Sie formen unsere subjektive Realität. Wenn wir akzeptieren, dass unsere Perspektive nicht die ganze Wahrheit ist, können wir andere besser verstehen und annehmen.