Kurzbeschreibung:
Wenn wir einen produktiven Dialog wollen, müssen wir es jeder Person ermöglichen, ihre Gedanken und Gefühle offen auszudrücken.
Das Ziel ist seine ganze Einstellung zu einem Gespräch zu wechseln. Weg von „Ich habe recht, und ich werde dir das jetzt beweisen!“ hin zu „Erzähl mal, wie du das siehst!“
Auch wenn es sich tatsächlich manchmal so anfühlt, ist ein echtes (Konflikt-)Gespräch kein »Ich gegen dich«, sondern ein Austausch zweier (oder mehrerer) Weltanschauungen. Und auch wenn wir es oft gerne so hätten, gibt es dabei selten ein klares Richtig oder Falsch.
Anstatt zu versuchen, andere zu überzeugen, damit alles nach unserem Kopf läuft, wollen wir den Fokus darauf legen zu lernen. Das geht am besten dadurch, dass wir offen unsere eigenen Eindrücke teilen („Ich sehe das so“) und versuchen, die andere Seite zu verstehen („Und wie siehst du das?“).
Es geht darum, gemeinsam zu erkunden, was wirklich der Grund hinter einem Problem ist, und wie man gemeinsam einen Weg findet, das Problem zu lösen oder es vielleicht auch manchmal einfach zu akzeptieren.
Die innere Einstellung verändert sich von „Du musst verstehen!“ zu „Hilf mir zu verstehen.“
Die Sicht der anderen zu lernen, hilft uns überhaupt erst mal dabei, zu verstehen, warum ein Problem überhaupt da ist. Nur wenn wir die Perspektive der anderen Person sehen (wollen), können wir unsere Sicht der Dinge mit der anderen Person abgleichen und den Konflikt bzw. das Missverständnis darin erkennen.
Zuhören holt uns und andere aus unseren eigenen Gedanken. Wenn die andere Person mit ihren eigenen Ansichten und Gefühlen beschäftigt ist, hat sie keine Zeit, dir zuzuhören und deine Ansicht nachzuvollziehen. Wenn du es zulässt, dass die Person ihre Ansicht teilen kann, ist ihr Kopf nicht mehr damit beschäftigt und offen für Neues.
Sobald du anderen also zuzuhören und sie wirklich verstehen willst, schaffst du überhaupt Freiheit und Platz dafür, dass sie auch offener sind, dir zuzuhören.
Und zu guter Letzt gibt es wenig, was so gut ist, wie gehört zu werden. Gehört werden, ist eines unserer menschlichen Grundbedürfnisse. Nur wenn wir das Gefühl haben, dass jemand uns sieht und uns wertschätzt, fühlen wir uns sicher. Und je sicherer wir uns fühlen, desto kompromissbereiter sind wir.
Hier findest du Kommunikatios-Techniken, die dir dabei helfen, dieser Kriterium in Gespräch einzuhalten:
Street Epistemology ist ein Dialog-Ansatz, der dabei hilft, eigene und andere Denkmuster & Glaubenssätze kritisch zu hinterfragen.
Mit dieser Technik gehst du sicher, dass du die Perspektive der anderen Person auch wirklich verstehst.
Diese Fehler führen oft dazu, dass Gespräche nicht so laufen, wie wir es uns erhoffen oder sogar eskalieren:
Wir haben das starke Bedürfnis, eine Diskussion gewinnen zu müssen – manchmal auch auf Kosten der Beziehung zueinander! …
Wir nehmen Dinge oft viel zu persönlich und überschätzen den Einfluss, den wir auf eine Situation haben, was für unsere …
Wir-gegen-die-Denken: Diese Einteilung in zwei Lager ist der Kern unserer größten persönlichen und gesellschaftlichen Konflikte. …
Wir glauben oft, dass wir recht haben und die andere Person nicht. Dieser Glaube ist aber Grundlage endloser zwischenmenschlicher Probleme! …
Kurzbeschreibung:
Wenn wir einen produktiven Dialog wollen, müssen wir es jeder Person ermöglichen, ihre Gedanken und Gefühle offen auszudrücken.
Kurzbeschreibung:
Kommunikation ist die Basis jeder Beziehung. Wenn wir nicht mehr miteinander reden, driften wir auseinander und verlieren uns unter Umständen ganz. Sich die Option eines Gesprächs vor Augen führen kann dies verhindern.
Kurzbeschreibung:
Unsere Gehirne funktionieren alle ein wenig anders. Jeder hat in anderen Bereichen Stärken und Schwächen und nimmt deswegen auch Informationen anders wahr.