Kurzbeschreibung:
Bevor wir die Kommunikation mit unseren Mitmenschen verbessern, müssen wir uns selbst erst mal hinterfragen: Warum kommunizieren wir so, wie wir es tun?
Sobald wir damit anfangen andere Menschen zu demütigen, wird es schwer noch auf irgendeine Art und Weise ein konstruktives Gespräch miteinander zu führen.
Demütigen ist ein hartes Wort und die meisten würden behaupten, dass sie das nie tun würden. In politischen Diskussionen (und in Kommentarspalten in Socialen-Medien) sieht das allerdings schnell ganz anders aus.
Die Person die nicht unserer Meinung ist wird schnell als »dumm«, »unfähig« oder »geistig behindert« abgestempelt.
Wir bringen die Diskussion weg von einer lösungsorientierten Ebene und wollen eigentlich nur noch die andere Person persönlich angreifen und bloßstellen. Besonders, wenn wir schon in die »Wir-gegen-die«‑Falle getappt sind und uns einer Gruppe zugehörig fühlen (und eine andere Gruppe unser Feind ist), wird diese Tendenz noch verstärkt.
Gedemütigt zu werden, besodners, wenn es öffentlich passiert, ist der größte Treiber für eskalierende Konflikte. Wir greifen eine Person damit auf der grundlegendsten Identitäts-Ebene an, was starke Reaktionen hervorruft und für die meisten Menschen fast unverzeihbar ist.
Wer in irgendeiner Weise Interesse an einem konstruktiven Konflikt hat, sollte es um jeden Preis vermeiden, die andere Person auf irgendeine Art zu demütigen.
Kurzbeschreibung:
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