Kurzbeschreibung:
Kommunikation ist die Basis jeder Beziehung. Wenn wir nicht mehr miteinander reden, driften wir auseinander und verlieren uns unter Umständen ganz. Sich die Option eines Gesprächs vor Augen führen kann dies verhindern.
Was macht Menschen, die außerordentlich gut kommunizieren so gut darin?
Sie finden immer einen Weg, dass alle Beteiligten alle wichtigen Infos offen auf den Tisch legen.
Das behaupten zumindest die Autoren von »Crucial Conversations«. Sie haben sich zur Aufgabe gesetzt, herauszufinden, warum manche Menschen so verdammt gut kommunizieren.
Die Grundlage jedes produktiven Gesprächs ist das transparente Teilen von Infos. Alle Beteiligten müssen ihre Ansichten, Meinungen und auch ihre Gefühlte offen aussprechen dürfen. Alle müssen das Gefühl haben, alles sagen zu können, auch die Dinge, die vielleicht (oder nur anfangs) kontrovers oder unpopulär sind.
Jeder von uns hat seine eigene, einzigartige Sicht auf die Dinge. Sobald wir ein Gespräch mit jemandem starten, kommt eine zweite Ansicht dazu. Wir schaffen einen gemeinsamen »Pool« von Ansichten und von Wissen.
Wenn das Gespräch zu einer Debatte oder einem Streit wird, liegt es daran, dass unsere Ansichten und Meinungen auseinandergehen. Ich glaube das eine, du das andere.
Damit diese Debatte produktiv wird, müssen wir beide die Möglichkeit haben, den »Pool« mit unseren Ansichten und Ideen füllen zu dürfen.
Das heißt nicht, dass du oder ich alle Ideen oder Ansichten gut finden müssen, die in den Pool kommen. Es heißt nur, dass wir beide zumindest die Möglichkeit haben und sogar darin bestärkt werden, unsere Meinung einzubringen.
Ein gemeinsamer Wissenspool sorgt dafür, dass jeder mehr und bessere Informationen bekommt. Je mehr Wissen im gemeinsamen Pool ist, desto fundiertere Entscheidungen können wir treffen.
Wenn nicht jeder die Möglichkeit hat oder das Gefühl, sein Wissen in den Pool werfen zu dürfen, kann das ziemlich dramatische Folgen haben.
Es gibt unzählige Berichte von OP-Assistent*innen, die aktiv dabei zuschauen, wie der Chefarzt einen Fehler macht, sich aber nicht trauen, den Arzt infrage zu stellen.
Immer, wenn es ein gefühltes Machtgefüge zwischen Menschen gibt, halten die Personen mit weniger Macht, ihre Meinung eher zurück, anstatt ihren Job zu riskieren oder Sonstiges.
Die Entscheidungen der Chef*innen werden oft nicht hinterfragt und Leute rennen lieber buchstäblich mit ihnen ins Verderben, als ihre Meinung zu sagen.
Darum sollten Chef*innen aktiv fördern, dass sich alle im Team wohl damit fühlen, ihre Meinung zu sagen.
Das kann, wie bei den Ärzt*inne, dazu führen, dass Fehler vermieden werden aber auch dazu, dass kreativere oder effektivere Alternativlösungen gefunden werden. Je mehr Informationen und Sichtweisen wir haben, desto besser können wir ein Problem verstehen und andere Wege finden, es zu lösen.
Das führt nicht nur zu besseren Entscheidungen, sondern auch zu mehr Unterstützung aller Beteiligten für die Entscheidung. Die Zeit und den Aufwand, die man investiert, um einen Wissenspool aufzubauen, zahlt sich später durch schnelleres und motivierteres Handeln aus.
Das heißt natürlich nicht, dass jede Entscheidung im Konsens getroffen werden muss. Aber, ein gemeinsamer Wissenspool führt immer zu:
In einem Unternehmen muss auch nicht jede einzelne Person an einer Entscheidung beteiligt werden. Laut Ray Dalio sollte man sogar aufpassen, wem man eine Frage stellt, weil man eine Antwort bekommt. Wir haben gerne zu allem eine Meinung und diese Meinung kann auch ziemlich unfundiert sein.
Man sollte sich natürlich gewissen Personen aussuchen, die Ahnung von dem Thema haben, wenn es um eine Entscheidung für einen spezifischen Bereich geht. Allerdings sagt auch Ray, dass es sich lohnt, zum Beispiel einen Junior/Praktikanten/Auszubildenden mit reinzuholen, der einen komplett frischen Blick auf die Dinge hat.
Hier findest du Kommunikatios-Techniken, die dir dabei helfen, dieser Kriterium in Gespräch einzuhalten:
Mit dieser Technik gehst du sicher, dass du die Perspektive der anderen Person auch wirklich verstehst.
Bevor du in hitzigen Situationen etwas sagst, was du im Nachgang bereust, hilft es, dir diese innere Frage zu stellen.
Diese Fehler führen oft dazu, dass Gespräche nicht so laufen, wie wir es uns erhoffen oder sogar eskalieren:
Wir reden uns gerne ein, dass wir ganz sicher wissen, welche Intentionen (Absichten) hinter dem Verhalten von anderen Personen stecken. …
Wir glauben oft, dass wir recht haben und die andere Person nicht. Dieser Glaube ist aber Grundlage endloser zwischenmenschlicher Probleme! …
Gespräche vermeiden ist einer der größten Fehler, der langfristig uns selbst und unseren Beziehungen zu Kollegen, Partner und Familie schadet. …
Je später wir ein Problem ansprechen, desto schlimmer können die Konsequenzen werden und desto schwerer ist es, eine Lösung zu …
Kurzbeschreibung:
Kommunikation ist die Basis jeder Beziehung. Wenn wir nicht mehr miteinander reden, driften wir auseinander und verlieren uns unter Umständen ganz. Sich die Option eines Gesprächs vor Augen führen kann dies verhindern.
Kurzbeschreibung:
Jedes Gespräch besteht in Kern aus drei Ebenen: Rationalität, Emotionalität, Identität. Wenn wir verstehen, auf welcher Ebene wir gerade sprechen, können wir die andere Person besser verstehen und selbst besser ausdrücken, was wir brauchen.
Kurzbeschreibung:
Wir sammeln alle unterschiedliche Erfahrungen. Sie formen unsere subjektive Realität. Wenn wir akzeptieren, dass unsere Perspektive nicht die ganze Wahrheit ist, können wir andere besser verstehen und annehmen.