Kurzbeschreibung:
Unsere Gehirne funktionieren alle ein wenig anders. Jeder hat in anderen Bereichen Stärken und Schwächen und nimmt deswegen auch Informationen anders wahr.
Beziehungen sichern: Reden ist der Kern jeder Verbindung. Wer schweigt, verliert den Zugang zueinander.
Weglaufen ist keine Lösung: Erst klären, dann entscheiden, oft ist die Situation harmloser als gedacht.
Miteinander wachsen: Unangenehme Themen anzusprechen schafft Vertrauen, Reife und verbindet im besten Fall.
Mut zur Klärung: Ein einfaches „Lass uns reden“ verhindert, dass kleine Missverständnisse sich zu großen Beziehungskillern entwickeln.
Das Ende jeder zwischenmenschlichen Beziehung ist spätestens dann erreicht, wenn Miteinanderreden keine Option mehr ist.
Auch wenn man in extremen Fällen tatsächlich an diesen Punkt kommen kann, entscheiden wir uns oft schon viel früher dazu, ein Gespräch auszuschließen und berauben uns damit unter Unständen einer wichtigen Chance.
Das passiert meist, weil wir verletzt oder gekränkt sind – oder einfach, weil wir uns der unangenehmen Situation nicht stellen wollen.
Solange wir aber noch den kleinsten Funken Interesse daran haben, dass die Beziehung weitergeht (egal, ob wir das aus eigenem Wunsch oder wegen der Umstände wollen), sollten wir uns immer eines bewusst machen: „Ein Gespräch ist immer eine Option.“
Versteh uns nicht falsch, wir wollen hier nicht dafür sorgen, dass du in toxischen Beziehungen verharrst oder deinen ehemalig besten Freund zum 180. mal anrufst, um ihn zu überreden Dich wieder lieb zu haben. Manchmal gilt Sammy Deluxe’s Motto: “Mach einfach Schluss, Muddi.”
Es geht uns hier um Beziehungen, in denen noch nicht alles gesagt wurde. Die zu deinem Chef, der nichts davon weiß, dass du gerne mehr Homeoffice hättest und die du beendest, bevor er die Chance hat, dir den Wunsch zu gewähren. Die zu deiner ältesten Freundin, die eine Partei gewählt hat, die du ganz und gar nicht unterstützenswert findest und die du deshalb, bevor du sie nach ihren Beweggründen fragst, einfach ghostest.
Ein Gespräch als Option einzuräumen kann uns in schwierigen Momenten helfen, einen Versuch zu starten, die Beziehung zu retten.
Und in weniger dramatischen Situationen gibt es uns den Mut oder die Motivation, das Gespräch auch tatsächlich zu suchen, bevor alles noch komplizierter wird.
Reden ist der Kern jeder Beziehung, egal ob Freundschaft, Familie, Partnerschaft oder Arbeit. Sobald man aufhört zu reden, verliert man den Zugang zueinander. Gefühle, Gedanken und Missverständnisse stauen sich an, und eines Tages steht man voreinander wie Fremde.
Oft beenden wir Beziehungen nicht, weil sie wirklich am Ende sind, sondern weil man denkt, ein Gespräch würde ohnehin nichts bringen. Wenn man sich aber klar macht, dass Reden immer möglich ist, schafft man sich selbst die Chance, Dinge zu klären, bevor es zu spät ist.
Ein Gespräch zu suchen bedeutet: „Ich nehme dich und unsere Beziehung ernst.“
Man zeigt damit, dass einem das Miteinander wichtig ist auch wenn es gerade schwierig ist. Das kann Vertrauen schaffen oder wiederherstellen.
Viele Konflikte entstehen nicht durch böse Absicht, sondern durch fehlende Kommunikation. Ein ehrliches Gespräch kann klären, was wirklich gemeint war. Oft ist alles viel harmloser, als man sich in seinem eigenen Kopf so ausmalt.
Sich einem unangenehmen Gespräch zu stellen, bedeutet auch, sich selbst weiterzuentwickeln. Man lernt, über Gefühle zu sprechen, Kritik anzunehmen und Konflikte reifer anzugehen.
Hier findest du Kommunikatios-Techniken, die dir dabei helfen, dieser Kriterium in Gespräch einzuhalten:
Mit dieser Technik gehst du sicher, dass du die Perspektive der anderen Person auch wirklich verstehst.
Eine gute zwischenmenschliche Beziehung (egal in welchem Kontext) braucht 5-mal mehr positive Erlebnisse, als negative.
Diese Fehler führen oft dazu, dass Gespräche nicht so laufen, wie wir es uns erhoffen oder sogar eskalieren:
Gespräche vermeiden ist einer der größten Fehler, der langfristig uns selbst und unseren Beziehungen zu Kollegen, Partner und Familie schadet. …
Wir reden uns gerne ein, dass wir ganz sicher wissen, welche Intentionen (Absichten) hinter dem Verhalten von anderen Personen stecken. …
Kurzbeschreibung:
Unsere Gehirne funktionieren alle ein wenig anders. Jeder hat in anderen Bereichen Stärken und Schwächen und nimmt deswegen auch Informationen anders wahr.
Kurzbeschreibung:
Jedes Gespräch besteht in Kern aus drei Ebenen: Rationalität, Emotionalität, Identität. Wenn wir verstehen, auf welcher Ebene wir gerade sprechen, können wir die andere Person besser verstehen und selbst besser ausdrücken, was wir brauchen.
Kurzbeschreibung:
Wir sammeln alle unterschiedliche Erfahrungen. Sie formen unsere subjektive Realität. Wenn wir akzeptieren, dass unsere Perspektive nicht die ganze Wahrheit ist, können wir andere besser verstehen und annehmen.