Das Kriterium beschreibt sich am besten mit der Aussage „The map is not the territory“ (Deutsch: „Die Karte ist nicht das Gebiet“) vom Wissenschaftler und Philosophen Alfred Korzybski.
Einfach gesagt: Unsere persönlichen Vorstellungen und Ansichten über die Realität sind nicht die Realität selbst, sondern nur eine subjektive Abbildung davon.
Eine Karte („map“) ist also immer eine vereinfachte Darstellung eines Gebiets („territory“). Genauso sind unsere Gedanken, Wahrnehmungen und unsere Sprache nicht ein exaktes Abbild der Welt. Wir interpretieren das, was wir wahrnehmen, durch unsere persönlichen Werte, Einstellungen und vergangenen Erlebnisse.
Für die zwischenmenschliche Kommunikation bedeutet das: Wir sprechen nicht über die Realität selbst, sondern über unsere subjektive Wahrnehmung davon.