Worum geht's?
Die 5:1-Relation beschreibt das Verhältnis von positiven zu negativen Interaktionen in einer Beziehung.
Der Psychologe John Gottman fand heraus, dass stabile und glückliche Paare etwa fünf positive Momente auf eine negative Erfahrung kommen lassen.
Das heißt nicht, dass es keine Konflikte geben darf, sondern dass Zuneigung, Humor, Wertschätzung und Verständnis deutlich überwiegen sollten.
Damit baut man sich praktisch ein emotionales „Polster“, das hilft, um Streit oder Missverständnisse besser zu verkraften.
Um die 5:1-Regel einzuhalten, sollte man bewusst auf die positiven kleinen Momente im Alltag achten und sie stärken.
So funktioniert's!
- Öfter Lob ausspechen
- Danke sagen
- Zuneigung zeigen
- Aktiv zuhören
- Kleine Gesten (Lächeln oder Berührung)
- Konflikte ruhig und respektvoll auszutragen, ohne abwertend oder sarkastisch zu werden
- Nachdem etwas Negatives passiert ist (z. B. ein Streit oder genervter Ton): gezielt positive Begegnungen schaffen (Gespräch, Umarmung, Unternehmung)